Road-Trip eines schweigsamen Vater-Sohn-Gespanns in die raue Bergwelt Norwegens
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Helle Nächte

Bauingenieur Michael erfährt, dass sein Vater gestorben ist. Seine Freundin Leyla eröffnet ihm, dass sie sich beruflich für ein Jahr nach Washington verabschieden will. Mit diesen zwei erschütternden Neuigkeiten in den Knochen reist Michael mit seinem 14-jährigen Sohn Luis, zu dem er in der Vergangenheit nur wenig Kontakt hatte, in die Einsamkeit des nördlichen Norwegens, wo der verstorbene Vater zuletzt lebte. Dort erhofft sich Michael, Kraft für einen Neubeginn zu sammeln. Doch der erste gemeinsame Urlaub mit dem Sprössling fällt weniger harmonisch und erholsam aus, als von ihm erhofft. Er und sein Sohn wissen nicht viel miteinander anzufangen und Luis steht seinem Vater zunächst misstrauisch bis feindselig gegenüber. Erst nach und nach nähern Michael und Luis sich einander an, auf langen Autofahrten und beim Campen am See fernab des städtischen Lebens.

Das Vater-Sohn-Drama “Helle Nächte” ist Roadtrip und Kammerspiel zugleich, das ohne große Worte auskommt. Stattdessen fokussiert sich Regisseur Thomas Arslan (“Gold“, “Im Schatten“) auf die Kraft der Bilder. Im Fall von “Helle Nächte” sind das vor allem wunderbare Landschaftsaufnahmen, die den Zuschauer in den klammen, nebligen Norden entführen. Hier finden im Sommer die titelgebenden hellen Nächte statt, wenn nördlich des Polarkreises die Sonne nicht untergeht. Doch die Stille der Natur dient auch dazu, das Schweigen zwischen den verletzten Protagonisten zu illustrieren.
  


    
Deutschland 2017
ein Film von Thomas Arslan
86 Min., frei ab 0 Jahren

mit Georg Friedrich, Tristan Göbel, Marie Leuenberger
Das meinen die Kritiker

FOCUS online
"Ihm geht es vielmehr um die genaue und behutsame Beobachtung seiner Charaktere."
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kino-zeit.de
"Eine Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn, die realitätsnah und überzeugend geschildert wird"
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programmkino.de
"Hier findet Arslan ein brillantes Bild für die inneren Zustände seiner Figuren"
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