Politisch inkorrekte Komödie über eine Roma-Familie, die bei einem französischen Intellektuellen einzieht
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Hereinspaziert!

Der wohlhabende Intellektuelle und Autor Jean-Etienne Fougerole hat gerade ein neues Buch geschrieben, in dem er die französische Elite dazu auffordert, ärmere und obdachlose Leute in ihre luxuriösen Wohnungen aufzunehmen. Bei einer Fernsehdebatte im Zuge der Promotion dieses neuesten Buches wird Jean-Etienne jedoch von einem der Gäste dazu herausgefordert, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Um nicht das Gesicht zu verlieren, stimmt Jean-Etienne notgedrungen zu. Und so nimmt er gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Daphné, eine vielköpfige Roma-Familie um Patriarch Babik bei sich auf, die es sich mitsamt Wohnwagen und Hausschwein im weitläufigen Garten der Fougeroles gemütlich macht. Da ist das Chaos natürlich vorprogrammiert.

Nach dem enormen Erfolg von “Monsieur Claude und seine Töchter” im Jahr 2014 legt Regisseur Philippe de Chauveron eine neue Culture-Clash-Komödie vor. Mit Christian Clavier ist sogar wieder derselbe Hauptdarsteller gecastet. Und natürlich spinnt Chauveron auch in “Hereinspaziert!” (original: “A Bras Ouverts”) sein Erfolgskonzept weiter: Lustvoll übertritt der Film gesellschaftliche Tabus und legt Vorurteile schonungslos offen. Diesmal beschäftigt sich der Regisseur vor allem mit dem Selbstbild der französischen Eliten. In Interviews hat Chauveron erklärt, die Figur des Jean-Etienne Fougerole sei eine Karikatur des Publizisten und Intellektuellen Bernard Henri Levy.
  


    
Frankreich/B 2017
ein Film von Philippe de Chauveron

mit Christian Clavier, Ary Abittan, Elsa Zylberstein


PREVIEW im SommerNachtFilmFestival
Open-Air-Kino "An der Bleiche":
Mi 20.8. / Einlass 20.00 Filmbeginn 21.00
Das meinen die Kritiker


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