Körper und Seele

  • Ungarn
2017
116 Min., frei ab 12 Jahren
ein Film von

Synopsis

Ein Schlachthaus in Budapest: Mária ist neu hier – und als Qualitätskontrolleurin wird sie nicht sonderlich nett empfangen, zumal sie autistisch ist und sich deswegen besonders stark daran hält, was in ihrem Handbuch steht. Fast alle Kollegen meiden Mária, aber immerhin mit dem Finanzchef Endre, der halbseitig gelähmt ist, versteht sie sich. Die beiden bauen ein besonderes Verhältnis zueinander auf, das sogar noch viel außergewöhnlicher ist, als es zunächst den Anschein hat. Nachdem ein für die Rinderzüchtung vorgesehenes Präparat geklaut wird, das die Tierlibido steigert, werden alle Angestellten des Schlachthauses zu einem psychologischen Test verpflichtet. Das Ergebnis der Untersuchung belegt die spezielle Verbindung von Mária und Endre: Wie es aussieht, haben die zwei Kollegen jede Nacht beide denselben Traum. Sie träumen, dass sie Hirsche sind, die einander in einem verschneiten Wald treffen. 

Körper und Seele, Märchen und Realität – in dem preisgekrönten Liebesfilm der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi (“Simon Magnus“) prallen gegensätzliche Anschauungen permanent aufeinander. Das Resultat ist ein wundervoll unsentimentales Melodram voller schwarzem Humor, das bei der Berlinale 2017 mit dem Goldenen Bären für den Besten Film ausgezeichnet wurde. Wie der Jury-Vorsitzende Paul Verhoeven (“Elle“) erklärte, entspreche der Beitrag von Ildikó Enyed genau dem Motto der Berlinale 2017 “Unterhaltung mit Haltung”.

Pressestimmen

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