Filmstart am 12.4.

3 Tage in Quiberon

Deutschland/F/AT 2017
116 Min., frei ab 0 Jahren

Inhalt

Im Jahr 1981 befindet sich die Schauspiel-Ikone Romy Schneider in einer Lebenskrise. Seitdem sie im Alter von 16 Jahren die Sissi gespielt hat, ist Schneider ein Superstar, die Hochs und Tiefs ihres bewegten Lebens werden vor einem Millionenpublikum ausgebreitet. Jetzt ist sie ausgebrannt, alkohol- und tablettensüchtig, pleite, geschieden, vom Sohn verstoßen. In der französischen Hafenstadt Quiberon macht Romy Schneider eine Entziehungskur und will wieder zu sich selbst finden.

Die Zeit in Quiberon verbringt Romy Schneider mit ihrer Freundin Hilde Fritsch. Gleichzeitig stimmt sie einem Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs und dem Fotografen Robert Lebeck zu. Jürgs bohrt schonungslos in der Vergangenheit Schneiders, setzt sich über den Anstand hinweg und wird mit einem beispiellosen Einblick in die Seele des Filmstars belohnt — dem letzten großen Interview, das vor ihrem Tod 1982 gibt.

 

Das Verhältnis von Romy Schneider zu den Medien ist immer kritisch gewesen. Selbst das Begräbnis ihres Vaters ist den Paparazzi nicht heilig gewesen. Und auch der „Stern“-Reporter Michael Jürgs überschritt Grenzen, als er Schneider direkt auf den Selbstmord ihres Ex-Mannes Harry Meyen anspricht. Aus der Mitschrift des Interviews hat Jürgs später den Bestseller „Fall Romy Schneider“ entwickelt, auf dem auch der Film „3 Tage in Quiberon“ basiert.