Filmstart am 21.6.

Am Strand

Großbritannien 2017
110 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Das Schwierigste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Jedenfalls für das frischvermählte Ehepaar Florence Ponting und Edward Mayhew, das 1962 am Strand von Chesil Beach im englischen Dorset seine Flitterwochen verbringen möchte. Kennengelernt haben sich die beiden an der Universität. Sie ist eine aufstrebende Violinistin aus gutem Elternhaus, ihr Vater Geoffrey ein Ingenieur, die Mutter Violet auf Stand und Kultur bedacht. Er studiert Geschichte und kommt aus einer Familie, die weniger Glück hatte. Edwards gutherziger Vater Lionel muss sich um Mutter Marjorie  kümmern, die seit einem Unfall geistig behindert ist. Zuerst scheint die Beziehung zwischen Florence und Edward alle Hürden zu überwinden. Erst als die beiden heiraten und ihre Hochzeitsnacht in einem Hotel am Strand verbringen, brechen unvorhersehbare Konflikte auf. Aus Angst vor der ersten Begegnung mit ihrer Sexualität lässt das frischvermählte Paar seine Vergangenheit Revue passieren und erlebt alle Momente noch einmal, die zu ihrer Hochzeitsnacht geführt haben.

 

Mit "Am Strand", der Verfilmung des 2007 erschienenen, gleichnamigen Romans von Bestseller-Autor Ian McEwan über die Beziehung eines jungen Paares, das im Käfig seiner Zeit und seiner Erziehung gefangen ist, legt der renommierte britische Theaterregisseur Dominic Cooke sein Kinospielfilmdebüt vor. McEwan, der am Tag des deutschen Kinostarts seinen 70. Geburtstag feiert, lieferte auch das Drehbuch zu dem Liebesfilm. In detailreicher Ausstattung entwirft Dominic Cooke in "Am Strand" nicht nur ein Gesellschaftsporträt der 1960er Jahre, sondern erzählt eine universelle Geschichte über Liebe und Selbstfindung, Begierde und Angst – und über die Unerbittlichkeit des Schicksals.

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