Filmstart am 22.4.

Die Nacht der Nächte

Deutschland 2017
96 Min., frei ab 0 Jahren

Inhalt

Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Was uns heutzutage wie ein Kuriosum erscheint, war für die Generation unserer Großeltern die Normalität. Ebenso die Jungfräulichkeit vor der Ehe. Diese Generation kennt sie noch, die traditionelle Hochzeitsnacht.
Ein indisches Ehepaar, das gegen das Kastensystem geheiratet hat und deshalb mit seinen Familien brechen musste. Ein japanisches Ehepaar, das zwangsverheiratet wurde und sich sehr schwer tat mit dem Lieben. Ein knorriges Nachkriegspaar aus dem Ruhrgebiet. Und zwei homosexuelle Männer aus den USA, die erst heiraten durften, nachdem sie schon fünf Jahrzehnte beisammen waren und die damit verbundenen rechtlichen Probleme lösten, in dem der eine den anderen adoptierte.
Vier Paare aus drei Kontinenten erzählen offen und ehrlich, was es heißen kann, 55 Jahre und länger zusammen zu sein. Was auch immer sie zusammenführte, ob Liebe oder arrangierte Ehe, sie alle haben gemeinsam, dass sie sich ein komplettes Leben dieser Beziehung gewidmet haben. Im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht nicht immer glücklich, ganz sicher nicht ohne Kämpfe - aber trotzdem zusammen. Und was steht da am Ende, wenn man sich nach einem ganzen Leben in die Augen blickt?

 

Nach der Erfolgskomödie ALMANYA – WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND ist DIE NACHT DER NÄCHTE der zweite gemeinsam realisierte Kinofilm der Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli. Sie haben einen ebenso komischen wie anrührenden, gleichermaßen unterhaltsamen und tiefsinnigen (Dokumentar-)Film über die Liebe gemacht. Mit überraschender Offenheit erzählen ihre Protagonisten von Sex und Moral, Liebe und Gesellschaft, Kindern und Partnerschaft.

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