Filmstart am 12.7.

Foxtrot

Deutschland/F/ISR 2017
108 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Für den Architekten Michael und seine Frau Dafna bricht eine Welt zusammen, als eines Tages Offiziere vor der Tür ihres Hauses in Tel Aviv stehen und ihnen mitteilen, dass ihr 19-jähriger Sohn Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, gefallen sei. Während Dafna wie gelähmt ist, steigern sich Michaels anfängliche Trauer und Verständnislosigkeit langsam zu rasender Wut. Aber dann nimmt das Schicksal von Michael und Dafna plötzlich eine unvorhergesehene Wendung: Jonathan ist doch noch am Leben, es handelte sich bei der Todesmeldung um eine Verwechslung, einen Fehler im System. Michael fordert, dass sein Sohn sofort zurück nach Hause kommt…

In Israel hat der Anti-Kriegsfilm „Foxtrot“ einen handfesten politischen Skandal ausgelöst. Der Film verbreite Lügen über das israelische Militär, hieß es von Seiten des Kulturministers Miri Regev. Der Regisseur Samuel Maoz („Lebanon“) hielt dagegen, er habe selbst beim Militär gedient und verarbeite lediglich eigene Erfahrungen. Sein Film ist ein Anti-Kriegsdrama, das absurde Züge trägt und eine aberwitzige Verwechslungsgeschichte erzählt. Bei den Filmfestspielen in Venedig wurde das Drama mit dem silbernen Löwen ausgezeichnet.

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