Filmstart am 18.2.

Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy

2017
97 Min., frei ab 0 Jahren

Inhalt

Der Künstler Andy Goldsworthy ist bekannt für seine vergänglichen Kunstwerke, die er oftmals in freier Natur erschafft und für die er die natürlichen Gegebenheiten auf faszinierende Art bearbeitet und in außergewöhnliche Formen bringt. In „Leaning Into The Wind“ wird er von Regisseur Thomas Riedelsheimer bei seiner Arbeit beobachtet. Wir sehen, wie die Kunstwerke entstehen: Egal ob in einem Park in San Francisco, einem Wald in Schottland oder in der Provence, und egal ob Goldsworthy Steinbögen aufstellt, ob er einen Baum schüttelt um den Pollenflug festzuhalten oder ob er Schafe mit ihren schlammbedeckten Hufen malen lässt. Riedelsheimer zeigt einen Künstler, der bekannter,  nachdenklicher, älter und dessen Kunst zerbrechlicher, persönlicher und ernster geworden ist. Goldsworthy wird mittlerweile selbst zu einem Teil von dem, was er hervorbringt.

 

Die Dreharbeiten fanden in den Jahren 2013 bis 2016 statt. Kennengelernt hatten sich Thomas Riedelsheimer und Andy Goldsworthy bereits 16 Jahre zuvor, als sie gemeinsam den Film „Fluss der Zeit“ (Originaltitel: „Rivers and Tides„) drehten, der sich zum echten Überraschungserfolg entwickelte. Seitdem hat sich die Arbeit von Goldsworthy verändert. Zunehmend nutzt er auch den eigenen Körper, um auf Verlust und Vergänglichkeit aufmerksam zu machen.