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Touch Me Not

Rumänien 2018
125 Min., frei ab 16 Jahren

Inhalt

Laura ist in ihren Fünfzigern und hat ein großes Problem mit körperlicher Nähe, sehnt sich aber nach Intimität. Ihren Zwiespalt versucht sie durch verschiedene Ansätze zu überwinden: So engagiert sie zum Beispiel einen Callboy, dem sie beim Onanieren zusieht, und sucht Rat bei der Transfrau Hanna und einem Rollenspiel-Therapeuten. Laura besucht auch einen Kurs, in dem Behinderte und Nichtbehinderte das gegenseitige Berühren erproben, und lernt dort Tómas und den an spinaler Muskelatrophie erkrankten Christian kennen. Während es dem nichtbehinderten Tómas nicht leichtfällt bei einer Übung das Gesicht von Christian abzutasten und dann über seine Gefühle zu sprechen, hat Christian ein positives Verhältnis zu seinem Körper und ein erfülltes Sexualleben mit seiner Partnerin. Für jeden von ihnen ist der Weg zur Intimität ein anderer.

 

TOUCH ME NOT ist ein philosophischer Film-Essay, der mit seiner behutsamen und doch radikalen Entblößung seelischer und körperlicher Hemmungen ein Plädoyer für eine befreite Intimität darstellt, für die Überwindung jener gesellschaftlich vorgegebenen Konventionen und Vorurteile, die uns in der Bewusstwerdung unserer Körperlichkeit zurückhalten.

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