trustWHO

Deutschland/AT 2017
85 Min., frei ab 0 Jahren
Ein Film von Lilian Franck

So

4.3.
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Mo

5.3.
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Di

6.3.
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Inhalt

Die Weltgesundheitsorganisation hat sich auf die Fahnen geschrieben, weltweit die bestmögliche Gesundheitsversorgung für alle Menschen zu gewährleisten. De facto kommt sie immer dann zum Einsatz, wenn Epidemien drohen wie im Kongo 2014. Gleichzeitig geht es der WHO auch um Prävention, sie organisiert Impfprogramme, erstellt Listen von unentbehrlichen Medikamenten und hilft Staaten beim Aufbau des Gesundheitswesens. Doch ist die WHO wirklich unabhängig?

 

Für ihre Dokumentation hat die Regisseurin Lilian Franck, Mitarbeiter der WHO, Whistleblower und die Verantwortlichen der UN-Organisation interviewt. Im Kern steht dabei die Frage, welchen Einfluss Konzerne auf die Organisation haben. Zum Großteil finanziert sich die WHO durch Spenden. Wird die Organisation dadurch in die Arme der Industrie getrieben?

 

Die Weltgesundheitsorganisation stand bereits in der Vergangenheit mehrfach in der Kritik, unter anderem wegen des zögerlichen Vorgehens gegen die Ebola-Epidemie im Kongo. Auch die Verbindungen zu Konzernen aus Tabak-, Pharma- und Atomindustrie wecken Besorgnisse. Die Regisseurin Liliane Franck wurde für ihre Arbeit bereits mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis geehrt, ihr letzter Film „Free Lunch Society“ behandelt die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen realisierbar ist.

Links zum Film

In der Reihe: Doku-Kino

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