Filmstart am 11.8.

War Of Art

Norwegen/D 2019
102 Min., frei ab 0 Jahren
Ein Film von Tommy Gulliksen

Inhalt

Was passiert, wenn eine Gruppe internationaler Künstler nach Nordkorea geht, um lokale Künstler über subversive Kunst und Rebellion zu unterrichten? Wie viel wird das totalitäre Regime tolerieren, bevor es eingreift? Und was wird mit dem Projektverantwortlichen, dem norwegischen Künstler Morten Traavik, passieren, wenn der Kunstaustausch zu einem Skandal von internationalem Ausmaß wird? Nordkorea gilt als das isolierteste Land der Welt, da der Führer Kim Jong-Un die Nordkoreaner von dem Rest der Welt abschirmt. Im Frühjahr 2016 reisen dennoch zehn Künstler aus verschiedenen Ländern in die Hauptstadt Pjönjang und zeigten zehn Tage lang nordkoreanischen Künstlern ihre umstrittensten Werke und hinterfragten dabei ihre Denkweise. Ein Projekt, das der erste Schritt zum kulturellen Austausch zwischen Nordkorea und der Außenwelt sein könnte. Auf der anderen Seite könnten die nordkoreanischen Behörden das Projekt als Propagandainstrument benutzen. Dennoch besteht die ganz kleine Hoffnung, dass die Kunstakademie als eine Art "trojanisches Pferd" in einer Gesellschaft frei von Rebellion agieren kann.

 

In seinem Dokumentarfilm bietet Tommy Gulliksen eine außergewöhnliche Perspektive auf die nordkoreanische Kultur. Kaum ein Land beflügelt die Phantasie westlicher Filmemacher so sehr wie Nordkorea, die kommunistische Diktatur, die sich vehement abschottet, in der in den letzten Jahren jedoch eine ganze Reihe Dokumentarfilme gedreht wurden. Zu ihnen gesellt sich nun „War of Art“, der den heiklen Versuch eines kulturellen Austauschs beschreibt.

Film teilen