Heimsuchung
Intime Geschichte über ein Haus an einem Berliner See, mit dem Oscarpreisträger Volker Schlöndorff 100 Jahre deutsche Geschichte reflektiert
Ein Haus an einem märkischen See wird über viele Jahrzehnte hinweg zum Schauplatz ganz unterschiedlicher Lebensgeschichten. Generation für Generation ziehen neue Bewohner ein, deren persönliche Schicksale eng mit den tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus und die Wirren des Zweiten Weltkriegs bis in die Nachkriegsjahre und das Leben in der DDR erlebt das Anwesen zahlreiche Umbrüche. Mit jeder neuen Epoche verändern sich die Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Lebensentwürfe, während das Haus als stiller Zeuge ihrer Erfahrungen bestehen bleibt. Auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands setzen sich die Veränderungen fort. So entsteht das Porträt mehrerer Generationen, die auf unterschiedliche Weise nach Heimat, Identität und einem Platz in einer sich stetig wandelnden Welt suchen.
Heimsuchung ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff widmet sich dem deutschen Erfolgsroman der vielfach prämierten Schriftstellerin Jenny Erpenbeck.
“die präzise Chronik 100 Jahre deutscher Geschichte”
Programmkino.de
“Schlöndorff und Erpenbeck ist ein echtes Kunststück gelungen”
Klassik Radio
“Schlöndorff erzählt diese Fülle der Ereignisse und Lebenskonzepte mit der Gelassenheit und Erfahrung aus sechs Jahrzehnten Filmemachen”
Indiekino