Filmstart am 1.3.

Das schweigende Klassenzimmer

Deutschland 2017
111 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Im Jahr 1956: Die Abiturienten Theo und Kurt sind unterwegs in Westberlin und sehen bei einem Kinobesuch in der dort gezeigten Wochenschau erschütternde Bilder vom niedergeschlagenen Volksaufstand in Budapest. Wieder zurück in der DDR wächst gemeinsam mit ihren Mitschülern Lena, Paul und Erik die Idee, während des Unterrichts eine Schweigeminute für die Opfer einzulegen. Doch sie haben unterschätzt, was sie mit ihrer kleinen, menschlichen Geste auslösen. Zwar versucht der Schuldirektor, die Aktion als jugendlichen Unsinn abzutun, aber Volksbildungsminister Lange vermutet einen politischen Akt dahinter und versucht mit allen Mitteln den Anstifter ausfindig zu machen. Doch die Klasse hält auch trotz Verdächtigungen, Verhören und Drohungen zusammen.

Das schweigende Klassenzimmer beruht auf wahren Begebenheiten, die sich jedoch nicht in Stalinstadt (dem heutigen Eisenhüttenstadt), sondern in Storkow ereigneten. Der Ortswechsel wurde vollzogen, weil die angestrebte ostdeutsche Kulisse in der Kleinstadt an der Oder besser erhalten war als in der seitdem stark veränderten Stadt Storkow im Südosten von Berlin. Auf der 68. Berlinale wurde das Drama "Das schweigende Klassenzimmer" im Februar 2018 im Rahmen der Special Gala gezeigt.