Filmstart am 10.10.

Der Distelfink

USA 2018
150 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Im Alter von 13 Jahren besucht Theo Decker mit seiner Mutter das New Yorker Metropolitan Museum, als dort ein Terroranschlag verübt wird. Theo überlebt diesen, seine Mutter nicht. In der Folge der Nachwirkungen der Explosion drängt ihm ein sterbender alter Mann nicht nur seinen Ring auf, sondern auch eins der faszinierenden Gemälde aus dem Museum. Theo versteckt das kostbare Gemälde eines holländischen Altmeisters, welches fortan als bei der Explosion verschollen gilt, bei sich. Das Bild wird sein kostbarster Schatz und wird seinem Leben, das ihn in den nächsten Jahren unter anderem nach Las Vegas führt, eine neue Richtung geben. Doch es hat auch zur Folge, dass Theo über die Jahre tief in die kriminelle Unterwelt abrutscht und sich 14 Jahre später in einem Amsterdamer Hotelzimmer verstecken muss.

 

Manche Bilder in John Crowleys Film muten an wie lebendig gewordene Gemälde. Man könnte sich in ihnen verlieren, würde die Geschichte einen nicht an die Hand nehmen und zum nächsten Moment geleiten. John Crowley ist ein Film geglückt, der aufs Herz abzielt, der von einem Leben erzählt, das nicht das ist, was es hätte sein können, das aber auch seine Momente hat.

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