Filmstart am 22.2.

Die Verlegerin

USA 2017
115 Min.

Inhalt

Wurde die amerikanische Öffentlichkeit in Bezug auf den Vietnamkrieg gezielt desinformiert? Im Sommer 1971 kopiert Daniel Ellsberg, ein Mitglied des US-Verteidigungsministeriums, ein brisantes Dokument: die Pentagon-Papiere. Auf 7000 Seiten schildert das Geheimdokument, wie unter Präsident Johnson Kriegsvorbereitungen getroffen wurden. Gegenüber der Öffentlichkeit beteuerter Jonhson hingegen, nicht in Vietnam intervenieren zu wollen. Als Ellsberg die Dokumente veröffentlichen will, versucht die US-Regierung unter Nixon, den Skandal zu vertuschen. In der renommierten Tageszeitung The Washington Post kämpft Kay Graham, die erste weibliche Zeitungsverlegerin der USA, um das Recht, die Pentagon-Papiere zu veröffentlichen. Gemeinsam mit dem Redakteur Ben Bradlee legt sich die Verlegerin mit dem Machtapparat von Washington an. Der Kampf zwischen Journalisten und Regierung wird zum Symbol für die Pressefreiheit und geht bis zum Obersten Gerichtshof der USA hinauf. Die Veröffentlichung der Papiere würde die öffentliche Meinung zum umstrittenen Vietnamkrieg nachhaltig prägen.

 

Spielbergs Historiendrama ist im Erscheinungsjahr 2017 nicht nur als Zeitdokument, sondern auch als Kommentar auf die gegenwärtige politische Situation in den USA zu verstehen. Vielleicht wurde der Film auch deshalb vom US-Filmverband als „Bester Film des Jahres 2017“ ausgezeichnet. „Die Verlegerin“ erhielt darüber hinaus zahllose Golden-Globe-Nominierungen — darunter etwa in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarstellerin“, „Bester Hauptdarsteller“ und „Bestes Drehbuch“.