Glennkill: Ein Schafskrimi
110 Min., frei ab 6 Jahren
Inhalt
George Hardy ist ein Schäfer, der seine Tiere über alles liebt. Anstatt sie zu schlachten, zieht er sie nur wegen ihrer Wolle groß und liest ihnen jeden Abend Krimis vor – in dem festen Glauben, die Schafe könnten ihn ohnehin nicht verstehen. Doch genau das tun sie. Nach jeder Geschichte diskutiert die Herde leidenschaftlich über Motive, Spuren und Täterbilder. Als George eines Morgens tot aufgefunden wird, sind sich die Schafe sofort sicher: Das war Mord. Während der unbeholfene Dorfpolizist Tim Derry kaum Erfahrung mit echten Verbrechen hat, beschließt die Herde, ihre eigenen Ermittlungen zu starten – und zum ersten Mal ihr sicheres Weideland zu verlassen. Auf ihrem Weg durch die menschliche Welt müssen die Schafe feststellen, dass diese deutlich chaotischer und gefährlicher ist, als gedacht. Doch ihr kriminalistischer Eifer wächst mit jeder neuen Spur. Je weiter ihre Recherchen voranschreiten, desto deutlicher wird, dass Georges Tod mit Geheimnissen im Dorf zusammenhängt, die niemand aussprechen will.
Krimis gibt es natürlich wie Sand am Meer. Und so beliebt dieses Genre ist, muss man sich in dem hart umkämpften Umfeld schon etwas einfallen lassen, um irgendwie aus der Masse hervorzustechen. Die deutsche Schriftstellerin Leonie Swann hatte eine ebenso einfache wie abwegige Idee: Die Idee zahlte sich aus, der 2005 veröffentlichte Roman Glennkill wurde zu einem weltweiten Bestseller. 2010 folgte mit Garou sogar ein zweiter Teil, der erzählt, wie es mit den Schafen weiterging. In der deutschen Fassung des Kinofilms leihen unter anderem Bastian Pastewka und Anke Engelke den Schafen ihre Stimme.