Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song

USA 2021
118 Min., frei ab 0 Jahren

So

25.12.

Mo

26.12.

Di

27.12.

Inhalt

Nach 5 Jahren und mindestens 150 Versen war Leonard Cohen endlich mit seinem Magnus Opus „Hallelujah“ zufrieden - allerdings beschloss sein Haus-Label Columbia Records, die LP nicht in Amerika zu veröffentlichen. Was zuerst wie eine persönliche Tragödie wirkte und Cohen in eine Schaffenskrise stürzte, war der Beginn einer unerwarteten Karriere des Songs. Der ging seinen eigenen Weg und schaffte es mit Hilfe von Coverversionen von musikalischen Größen wie John Cale, Bob Dylan und Jeff Buckley, Nummer 1 auf den Billboard Charts zu werden. Als dann in dem Film „Shrek“ eine ganz eigene Textversion des Songs auftauchte, war dessen Erfolg nicht mehr zu bremsen: „Hallelujah“ wurde zum Dauerbrenner in unzähligen Talentshows, auf Hochzeiten und bei Trauerfeierlichkeiten. Auch Cohen selbst benutzte die Erfolgsstory seines Songs, um ihn bei den Konzerten nach seinem Bühnencomeback im Jahr 2008 immer wieder neu zu variieren. Der Song und das Leben des Songwriters sind so auf untrennbare Weise miteinander verbunden.
 

Das Regie-Team Daniel Geller und Dayna Goldfine zeichnen in ihrer liebevollen Dokumentation „Hallelujah: Leonard Cohen – A Journey, a Song“ nicht nur dessen Entstehung nach, sondern nutzen ihn auch als Prisma, um dem Zuschauer Cohens Leben und Werk nahe zu bringen. Eine Reise in den Kosmos eines ewig Suchenden – ob in seinen Beziehungen zu Frauen, ob beim Meditieren im Kloster oder beim Schreiben von Romanen und Liedern. Der Leonard Cohen Trust gewährte den beiden Zugriff auf bisher unveröffentlichtes Material, Zeitzeugen unterfüttern die bisher ungehobenen Schätze mit ihren Erzählungen und auch Ausschnitte von Auftritten des legendären, 2016 verstorbenen Künstlers fehlen nicht.