Jojo Rabbit

USA/CZ/NZ 2019
108 Min., frei ab 12 Jahren

So

23.2.
16.00 16.00h

Mo

24.2.
16.00 16.00h

Inhalt

Deutschland im Zweiten Weltkrieg: Der zehnjährige Jojo „Rabbit“ Betzler besucht wie fast alle Jungen seines Alters die Hitler-Jugend. Spielerisch erlernen er und seine Freunde Nazi-Propaganda und den Umgang mit Waffen – doch dabei kann auch eine Menge schief gehen. Nach einem Zwischenfall wird Jojo vorzeitig nach Hause geschickt und muss erschrocken feststellen, dass seine Mutter Rosie ein jüdisches Mädchen namens Elsa versteckt hält. Jojo weiß nicht recht, wie er damit umgehen soll, hat er doch stets gelernt, Juden seien Untermenschen und man müsse sich von ihnen fernhalten. Rat sucht er bei seinem idiotischen, imaginären Freund und Begleiter Adolf Hitler. Wird er Elsa ausliefern oder dabei helfen, sie versteckt zu halten?

 

Mit Klamauk gegen Nazis, das ist meist zu kurz gesprungen, zu bloßen Deppen reduzierte Slapstick-Faschisten sind eher verharmlosend als entlarvend. Waititi freilich versteht sein Werk ganz allgemein als „Anti Hass-Satire“ und die gelingt absolut grandios mit sehr guten Pointen samt bewegender Momente.

Bereits 2012 rangierte Taika Waititis Drehbuchadaption des Romans „Caging Skies" auf der Blacklist der besten bisher unverfilmten Ideen Hollywoods. Bis das Projekt tatsächlich umgesetzt wurde und der Dreh starten konnte, vergingen dann allerdings noch mal gute sechs Jahre. Bereits im Vorfeld äußerte sich der neuseeländische Regisseur Waititi, dass er es kaum abwarten könne, die Nazis und ihre Ideologien zu veralbern. Gesagt – getan!

 

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