Filmstart am 10.9.

Kiss Me Kosher!

Deutschland/ISR 2019
106 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Die maximal unmögliche Partnerwahl mitten in Israel ist wirklich sehr außergewöhnlich: Die deutsche Biologin Maria Müller und die israelische Barbesitzerin Shira Shalev verlieben sich während Marias Israel-Aufenthalt Hals über Kopf ineinander. Vor allem Shiras Oma Berta ist die Liebe ein Dorn im Auge, eine Deutsche und eine Jüdin, das geht für sie gar nicht! Drei leidenschaftliche und intensive Monate verbrachten die beiden Frauen miteinander, ehe Maria nach einem kurzen Heimataufenthalt mit gepackten Koffern bei Shira vor der Tür steht und bei ihr einziehen will. Nachdem Maria ein Missgeschick passiert, interpretiert das ihre Angebetete als Heiratsantrag und ehe sie sich versehen, planen ihre beiden Familien die Hochzeit. Weil Shira von ihren Ex-Freundinnen ständig umgarnt wird, steht die Vermählung schon bald unter einem schlechten Stern. Dazu kommt, dass ihre jüdische Großmutter Berta heimliche Treffen mit ihrem palästinensischen Liebhaber Ibrahim hat. Sie will sich ihre Gefühle ihm gegenüber nicht eingestehen und lässt den armen Mann am ausgestreckten Arm verhungern. Ihr Problem: So eine Liebe wird in ihrer Familie nicht toleriert!

 

Mit einem liebevollen Blick auf ihre Filmfiguren und frei von gesellschaftlichen oder religiösen Konventionen vereint die israelische Regisseurin und Autorin Shirel Peleg in KISS ME KOSHER Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Vor der wunderschönen Kulisse Israels spielt der Film herrlich unkoscher mit gängigen Klischees in der Liebe, Religion und dem deutsch-israelischen Verhältnis, um diese lässig und pointiert zu demaskieren.

 

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