Filmstart am 14.1.

Last Night in Soho

Großbritannien 2020
117 Min., frei ab 16 Jahren

Inhalt

Die junge Eloise stammt vom Land und ist gerade nach London gezogen, wo sie ihre große Leidenschaft für Modedesign ausleben will. Ausgefallene Stoffe, klassische Schnitte oder mutige Muster: Für die Modedesignstudentin ist Kleidung pure Lust. Während aber ihre Mitstudierenden ausgelassen Party machen, träumt sich die von ihrer neuen Umgebung überforderte Eloise ins London der 1960er-Jahre. In der Gestalt der jungen Sandy zieht sie durchs Londoner Café de Paris und andere Clubs, die ihr das Gefühl von Sicherheit geben. Sie führt ein Parallelleben, in dem sie eines Tages den verführerischen Manager Jack trifft und ist fasziniert von seiner geheimnisvollen Aura. Doch die beschwingten, romantisierten Sechziger sind tatsächlich längst nicht so schön und frei, wie es zuerst den Anschein hat. Denn bald verwandeln sich diese traumhaften Ausflüge in Alpträume.
 

„The World’s End“- Regisseur Edgar Wright hat sich vor allem mit leichtfüßiger Kost hervorgetan. Für „Last Night in Soho“ wagt er sich nun erstmals in reine Horrorfilmgefilde vor – doch das ist in diesem Fall völlig anders gemeint als man vermutet. Dass die feministische Starkombination so an die Nieren geht, liegt nämlich nicht an Geistern und Dämonen, sondern an der Erkenntnis, dass es #MeToo schon viel früher hätte geben sollen…

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