Maurice der Kater

Deutschland/GB/US 2022
93 Min., frei ab 6 Jahren

Sa

11.3.

So

12.3.

Inhalt

Ratten, überall Ratten! Sie schlummern in Brotkästen, tanzen auf Tischplatten und klauen Torten dreist unter den Augen der Bäcker… Was also braucht jede Stadt? Einen geschickten Rattenfänger! Auftritt Maurice – ein gewiefter sprechender Kater, der die perfekte Masche entdeckt hat, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Gemeinsam mit dem naiven Menschenjungen und Flötenspieler Keith und einer kunterbunten Truppe schlauer sprechender Ratten zieht er von Dorf zu Dorf, um die Bewohner um ihr Geld zu erleichtern. Alles läuft wie am Schnürchen, bis das ungewöhnliche Team in dem entlegenen Dorf Bad Blintz ankommt und feststellen muss, dass ihr Plan diesmal nicht aufgeht. Doch Maurice wäre nicht Maurice, wenn er nicht mit jeder Menge List und Tricks versuchen würde, das düstere Geheimnis des kleinen Städtchens zu lüften…

 

Es ist erfrischend, Animation abseits von Disney und anderen großen Hollywood-Studios zu sehen, und das umso mehr, wenn sie derart gelungen ist, wie hier. Denn nicht nur sind die Figuren-Designs ausgesprochen verspielt, eigensinnig und phantasievoll, die technische Umsetzung ist es auch. Sie ist makellos und kann mit jedem Film der großen Studios mithalten. Das Regie-Duo Toby Genkel und Florian Westermann ist versiert. Ersterer hat schon einige Animationsfilme wie „Überflieger“ inszeniert, letzterer hat als Animationssupervisor einige Projekte betreut. Mit „Maurice der Kater“ bot sich ihnen jedoch etwas, das längst nicht bei jedem Animationsfilm gegeben ist: Er funktioniert einfach für jede Altersgruppe. Die Kunst einer Adaption wie dieser ist es, mit Slapstick und leichtem Humor die Kids abzuholen, aber die Fans von Terry Pratchett nicht vor den Kopf zu stoßen. Leicht ist das nicht, dem Film gelingt es aber, wirklich jeden anzusprechen, wobei die Absurdität von Pratchetts Ideen schon Teil der DNS dieser Geschichte um sprechende Tiere ist.

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