Filmstart am 23.9.

Schachnovelle

Deutschland 2020
112 Min., frei ab 12 Jahren

Inhalt

Im Jahr 1938 wird Wien, wie überhaupt gesamt Österreich, von den Nazis übernommen. Dr. Josef Bartok und seine Frau Anna planen die Flucht in die Vereinigten Staaten. Doch bevor sie ihre Pläne umsetzen können, wird Bartok festgenommen und ins Hotel Metropol geschafft, also zum Hauptsitz der Gestapo. Da Bartok als Anwalt das Vermögen des österreichischen Adels verwaltet, hoffen die von Gestapo-Leiter Böhm angeführten Nationalsozialisten, mit dem Festgenommenen an das Geld auf den Konten der Reichen zu gelangen. Doch der weigert sich. Wochen- und monatelange Abschottung in Isolationshaft sind die Folge. Seine wachsende Verzweiflung bekommt der Gefangene aber erst in den Griff, als ihm zufällig ein Buch über Schach in die Hände fällt. Die Welt des Schachspiels wird zu einem Zufluchtsort vor der psychischen Folter.

 

Mit der Verfilmung der gefeierten Novelle "Schachnovelle" des österreichischen Autors Stefan Zweig wird ein Bestseller erneut in die Kinos gebracht. Längst als Schullektüre aufgenommen, erzählt der Kurzroman von einem Exil-Österreicher, der droht dem Wahnsinn zu verfallen, wenn er Schach spielt. Sein Können geht auf monatelange Isolationshaft im Österreich der 1930er Jahre zurück. Die Novelle wurde von Zweig während seines brasilianischen Exils 1942 erstmals veröffentlicht, 1947 erschien das Werk in Deutschland.

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