Filmstart am 18.6.
The Death of Robin Hood
122 Min., frei ab 16 Jahren
Inhalt
In "The Death of Robin Hood" zieht sich der gealterte Gesetzlose Robin Hood als verletzter Einzelgänger in die Wälder zurück. Nach einem Leben voller Gewalt, Raubzüge und Schuld kämpft er mit den Folgen seiner Entscheidungen. Als er schwer verwundet zusammenbricht, nimmt ihn eine geheimnisvolle Frau auf. Sie pflegt ihn nicht nur gesund, sondern zwingt ihn auch, sich seiner Vergangenheit zu stellen – und eröffnet ihm damit eine letzte Chance auf Erlösung - eine Umkehrung, die Sarnoski mit dem spirituellen Kern der ursprünglichen Balladen und mittelalterlichen Wertvorstellungen stimmiger empfindet, in denen die Geschichte angesiedelt ist. Die Begegnung markiert den Beginn eines düsteren, introspektiven Abenteuers, das Robin Hood mit den Schatten seines Mythos konfrontiert.
Zuschauer*innen, die mit der klassischen Robin-Hood-Überlieferung vertraut sind, dürften von Sarnoskis revisionistischem Zugang zu der bekannten Figur überrascht sein: Anhand von Leid und Gewalt untersucht er, welchen Preis es hat, ein Leben zu führen, das von eigennützigen Motiven bestimmt ist.