Von Bienen und Blumen

Deutschland 2018
96 Min.
Ein Film von Lola Randl

Mo

2.9.

Di

3.9.

Inhalt

VON BIENEN UND BLUMEN ist ein mit sommerlichen Bildern illustriertes Portrait von Städtern, die sich in unbekanntes Terrain aufmachen und versuchen auf dem Land heimisch zu werden. Pflügen, säen, pflanzen, Tiere halten, schlachten, ernten und die größte Herausforderung von allen: mit den Einheimischen und mit sich selbst zurechtkommen. Denn zum einen waren die schon immer hier und wissen die Dinge, die unabdingbar sind, wenn man auf dem Land überleben will, und zum zweiten die Frage nach dem selbstbestimmten Leben, wenn sowieso jeder alles mitbekommt. Der Liebhaber kann auf jeden Fall nicht geheim gehalten werden und packt dann einfach mit an. Vor allem Renates auf mehr als 2000 Folgen basierendem Wissen über die Daily Soap „Rote Rosen“ findet endlich mal seine Anwendung und kann die Probleme der modernen Dreiecksbeziehung besser einordnen als die angereiste Paar-Therapeutin aus München. 

Geschichten mit Trockenheit und Nonchalance und mit Mut zur Lücke schließlich muss nicht immer alles ausgesprochen werden, anderes hingegen auf jeden Fall! Am Ende fügt sich alles zu einem großen Bild, genauso wie das wilde Muster der bunten Bodenfliesen im Haus der Macherin, Lola Randl. Auch die Sache mit den beiden Männern findet sich dann. Ein biografischer Dokumentarfilm ohne Bauchnabelschau. Das gibt es auch nicht so oft. Man könnte sogar sagen, VON BIENEN UND BLUMEN ist ein schicksalhafter Dokumentarfilm von und dann auch mit Lola Randl.

Unsere Meinung

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Regisseurin und Autorin Lola Randl statt