Filmstart am 12.5.

Zu jeder Zeit

Frankreich 2018
105 Min.
Ein Film von Nicolas Philibert

Inhalt

Ein Krankenhaus nahe Paris: Neben den üblichen Räumlichkeiten wie Operationssälen, Aufwach- und Wartezimmern, Intensivstation, Psychiatrie und Kantine gibt es hier eine Besonderheit: die Krankenpflegeschule.

Jährlich entscheiden sich tausende junge Menschen, sich zum Gesundheits- und Krankenpfleger ausbilden zu lassen. So vielseitig wie der Beruf selbst sind auch die Ausbildungsstätten: Die Auszubildenden lernen ihr Handwerk in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ebenso wie in Krankenhäusern und Rehakliniken. Bevor sich die angehenden Pflegekräfte jedoch mit echten Menschen beschäftigen, verbringen sie viel Zeit in der Pflegeschule und bekommen anatomisches und technisches Wissen sowie rechtliche Grundlagen für das spätere Berufsleben vermittelt.

Der Film gliedert sich in drei große Phasen: In der ersten steht der schulische Teil der Ausbildung in der Pflegeschule im Vordergrund. Im Anschluss dürfen die Pflegeschüler ihr vorher theoretisch erlerntes und an Übungspuppen getestetes Wissen zum ersten Mal an echten Patienten unter Beweis stellen. Die letzte Phase des Films widmet sich ausführlich den Auszubildenden selbst: Sie berichten von ihren Erlebnissen während der Praktikumszeit, dabei fließen manchmal auch Tränen. Der Großteil hat jedoch Positives zu berichten.

 

Philibert zeigt mit „Zu jeder Zeit“ die Höhen und Tiefen der französischen Krankenpflegerausbildung. Durch die multikulturelle und äußerst harmonische Gruppe von Auszubildenden und ihren Ausbildern lernt der Zuschauer ebenso den Ernst des Berufes kennen, wie die heiteren und humorvollen Momente im menschlichen Miteinander. Durch seine minimalistische Aufbereitung, wie den Verzicht auf Filmmusik, bleibt der Dokumentarfilm so nah wie möglich am Geschehen und berührt mit neuen Einsichten und Interviewsequenzen zwischen Pflegeschülern und Lehrkräften.

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