M - eine Stadt sucht einen Mörder

Deutschland 1931
106 Min., frei ab 12 Jahren

Di

22.9.

Inhalt

Berlin in den 1930er Jahren. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten eines Kindermörders. Die Bevölkerung sieht in jedem Fremden einen Verdächtigen. Trotzdem fällt ein Kind nach dem anderen ihm zum Opfer. Die Polizei unter dem Kommando von Kommissar Karl Lohmann steht machtlos einem Phantom gegenüber. Da auch die übrige Verbrecherwelt unter der erhöhten Polizei-Präsenz leidet, schließt sich die Unterwelt der Suche nach dem Mörder mit ihren eigenen Mitteln an. Unter der Leitung des Schränkers wollen sie den Mörder vor ihr eigenes Tribunal stellen, um ihre Vorstellung von Gerechtigkeit durchzusetzen.
 

Nach einigen wegweisenden und aufwendigen Spektakeln wie Die Nibelungen: Siegfried oder dem frühen Science-Fiction-Klassiker Metropolis wollte der gebürtige Wiener Fritz Lang ruhigere Töne anschlagen und sich mehr der Psychologie seiner Filmfiguren widmen. Ein vielversprechender Drehbuchentwurf lag schon lange in der Schublade, und als sich Ende der Zwanziger schlimme Gewaltverbrechen in Deutschland häuften, entwickelte er es mit seiner Frau Thea von Harbou weiter zu dem Stoff über einen triebgesteuerten Kindermörder, den wir heute kennen.

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